9. März 2008

Meetings sind unerlässlich.

Und spaßig. Und produktiv natürlich.

Gestern hatten wir ein weiteres von vielen Notwendigen Meetings. Klar, Projekte brauchen Meetings. Vier Werbefilme stemmen sich schließlich nicht von alleine aus dem Boden. Kreatives Kollektiv Meeting die dritte. Oder vierte.

Die Location hierfür war dieses mal ein Café in Prenzlberg, die Ostfee. Vorstellbar etwa so: Eine von faschistoiden Frischluftfanatikern geführte kleine Buzze, in der zwar nicht geraucht werden durfte, aber dennoch bei gefühlten 5°Celsius Außentemperatur während der ganzen Zeit des Aufenthalts die Tür weit offen stehen musste. Der Versuch sie zu schließen hielt nur etwa 5 Minuten. Frühstück war wohl in Ordnung, die vegetarische Pizza(ecke) die ich dort konsumierte, hat mich nicht geflasht. Und RJ gönnte sich ein so genanntes Holländerglück, ein als Focaccia angepriesenes Giabatta mit Käse und Serano. Abzug in der B-Note, gleich doppelt.

Gregory und B-Tina trafen sich dort Jörg, unserem Wunsch-Storyboarder. Für eine der Ideenumsetzung ist er geradezu prädestiniert. RJ und meine Wenigkeit kamen etwas später dazu. Nach Kaffee und Briefing ging es allerdings ins temporäre HQ, Pluspunkte dort Wärme, Internet und Raucherlaubnis. Beschimpfungen gehen da auch leichter von der Hand. Da heißt es dann schon mal, man sehe aus wie ein KZ-Häftling, mokiert sich über die Frisur der anderen, muss sich fürs Storyboard ausziehen, ganz zu schweigen von offenen Reißverschlüssen…

Die Krönung des Kreativ/Produktivtages war aber sicherlich vor meiner Haustüre. RJ setzt mich zuhause ab, und vor der Haustüre fragt uns ein schräger Kunde, ob wir heute zufällig nach Mittweida fahren, er sucht noch ne Mfg. Ich meinte nur: „Nach Mittweida?“, und er so: „ja, das ist n Dorf an der tschechischen Grenze…“ Ah ja. Meine Fresse, sehen wir denn nach Mittweida aus, oder warum labern uns wildfremde Freaks in Fhain an, ob wir ausgerechnet dahin fahren? Hölle.

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